Pressemitteilungen

Eine Premiere mit Kunst zum Wohlfühlen

Althengstett. Im Rahmen des 125-jährigen Jubiläums der Süddeutschen Gemeinschaft Althengstett findet derzeit in deren Haus in der Poststraße 3 eine Kunstausstellung statt.

Bei der Eröffnung der Ausstellung mit einer Vernissage begrüßte die Althengstetter Organisatorin Charlotte Weik die Besucher als Premierengäste: „In der 125-jährigen Geschichte der Gemeinschaft ist dies die erste Kunstausstellung“, erläuterte sie. Ein Team von Frauen bereitete die Präsentation vor. Neben der Künstlerin Rose Gärtner aus Pforzheim, die zahlreiche Aquarellbilder ausstellt, zeigen auch Hobbykünstlerinnen ihre Werke.

Kunst verbinden mit Glaubensimpulsen

Gärtner begann zum Ende ihrer Familienphase mit dem Malen. In einem Workshop wurde ihr Talent entdeckt, das sie dann in zahlreichen Kursen weiter entwickelte. Ihre bevorzugten Motive findet sie in der Natur. Seit zehn Jahren engagiert sie sich als Dozentin bei Kursen in der Volkshochschule. Unter dem Motto: „Einfach kommen, nichts mitbringen und ohne Leistungsdruck malen“, führt sie ihre Teilnehmer Schritt für Schritt zu eigenen Kunstwerken. Sie bezeichnet ihre Werke als „Kunst zum Wohlfühlen“. Gärtner gibt auch Privatunterricht, vornehmlich für Senioren, oder bietet Familienmalen an. Als Christin verbindet sie ihre Kunst immer mit Impulsen aus ihrem persönlichen Glauben. Zweimal im Jahr leitet sie mehrtägige Malseminare im Christlichen Gästezentrum Haus Saron in Wildberg. Begleitet wird sie dabei von Charlotte Weik, die den Teilnehmern geistliche Impulse gibt.

Immer wieder Neues ausprobieren

Auch im Haus der Süddeutschen Gemeinschaft Althengstett gab Gärtner bereits mehrere Jahre eintägige Malseminare. Die Hobbykünstlerinnen, die an ihren Seminaren teilnahmen, berichteten von ihren Erfahrungen bei diesen Veranstaltungen. Unter anderem sagten sie, dass malen in Gemeinschaft viel mehr Freude bereite und wenn man das Gelernte dann anwenden könne, sei das sehr wohltuend. Es sei wichtig, immer wieder Neues auszuprobieren. Sie beschrieben die Motive ihrer Bilder unter anderem mit den frischen Farben des Frühlings, bis hin zu den warmen Farben im Herbst und sagten: „Bei der Besichtigung der Bilder darf gelacht und gefachsimpelt werden.“

Die Vernissage wurde musikalisch umrahmt von Susanne Erhard mit Sologesang am Klavier. Im Anschluss konnten die Besucher beim Sektempfang mit Fingerfood sich Zeit für die Bilder nehmen. Das Gemeindecafé Hoffnungsschimmer öffnete bei herrlichem Frühlingswetter seine Pforten und verwöhnte die Gäste. Die Ausstellung ist noch geöffnet bis Sonntag, 10. Mai, wochentags von 15 bis 19 Uhr. Am Sonntag, 10. Mai von 14 bis 18 Uhr noch einmal begleitet von den Köstlichkeiten im Café Hoffnungsschimmer.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Informationen unter althengstett.sv-web/jubilaeum.de oder Telefon 07051-40362.

Bildlegende: Die Künstlerinnen bei der Eröffnung der Kunstausstellung (v.li.) Ulrike Zipperer, Rose Gärtner, Margrit Hildinger und Charlotte Weik.    Foto: E. Gerber